Leben und studieren in Indonesien

Die Wohnungssuche


Nach 4 Tagen im Hotel bin ich am Mittwoch endgültig in Indonesien angekommen. Eine lange und aufregende Suche ging letztendlich zu Ende. Alles begann mit dem Telefonat mit William. Er hat mich an seinen Freund verweisen, welcher ein Apartment in den „Amarapura Tower“ zu vermieten hatte.

Ich habe mich mit Tarwot Jo verabredet, um mir das Ganze mal anzuschauen und wartete schließlich in der Lobby des Wolkenkratzers, für ca. 30 min :). Tarwot Jo war ein sehr freundlicher Mann, der auch gut und gerne in einem Mafiafilm mitspielen kann, langes Hemd, Sonnenbrille und Anzugshose. Wir fuhren in den 25. Stock und ich schaute mir das Apartment an. Leider musste ich feststellen, dass es so gar nicht in mein Budget passte. Das Apartment hatte 3 Schlafzimmer, ein Bad und eine Wohnküche, viel zu groß für mich alleine. Nach einem netten Gespräch, rief Tarwot Jo seinen Freund an, welcher gerade ein Haus baut, die Betonung liegt auf „baut“ :D. Also fiel diese Option für mich ebenfalls raus. Allerdings gab es noch ein anderes Apartment, etwas außerhalb vom Zentrum, was zu vermieten war. Tarwot Jo gab mir die Nummer von Ninta, sie sollte mich am nächsten Morgen abholen. Ich rief sie an und wir machten uns einen Termin für 9 Uhr aus. Wir sind also zu dem Apartment gefahren, welches in einer Wohnsiedlung lag, die ca. 10 min von der Uni entfernt ist. So richtig überzeugt war ich von der Wohnung allerdings nicht, so dass ich mich weiter auf die Suche begeben musste.

Ich hatte mir aus dem Admissioncenter einige Flyer besorgt und so telefonierte ich ein bisschen herum. Leider kam dabei auch nicht wirklich etwas produktives heraus. Wie es der Zufall wollte hatte ich am Morgen eine Studentengruppe nach den Weg gefragt, dabei sind wir kurz ins Gespräch gekommen und haben am Ende Nummern ausgetauscht. Dies sollte letztendlich mein Problem lösen. Darwin, einer der Studenten, hat mir die Nummer seiner Vermieterin geschickt, welche ich auch gleich angerufen habe. Doch leider hatte sie nur noch Zimmer für Frauen übrig. Nach diesen ganzen Rückschlägen, beschloss ich erstmal die Zimmersuche sein zu lassen und so verabredete ich mich mit Darwin zum Basketball. Nachdem wir zusammen ein paar Körbe geworfen hatten, schilderte ich nochmals meine „Zimmerproblematik“, zuvor hatte ich mir ein günstiges Hostel aus dem Internet rausgesucht. Ich fragte Darwin und seine Freunde, wo denn das Hostel ist. Freundlich wie die Indonesier sind, haben sie mir angeboten mich dorthin zu begleiten. So bin ich mit Cathy und Albert zu dem Hostel gefahren. Das Zimmer, was ich mir angeschaut hatte, war ok und hätte für eine Weile völlig gereicht. Dennoch wollte ich mich noch nicht festlegen. Auf dem Rückweg zur UPH hat mir Albert von einem Freund erzählt, bei dem noch einige Zimmer frei sind. Er bot mir an ihn zu fragen, ob es möglich wäre, die Zimmer zu besichtigen.

Nach einer erneuten Runde Basketball sind Cathy, Albert, Anthony (Cathys Cousin), Yosh (bei ihm war das Zimmer frei) und ich zu dem Haus gefahren. Ich schaute mir das Zimmer an und sagte sofort zu. Saubere Wohnung, schöne Gegend, ausreichende Platz und nette Mitbewohner. Endlich war die Zimmersuche beendet. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag, um den Umzug perfekt zu machen. Nun wohne ich also bei Josh und Ryu und bin total erleichtert, dass ich etwas gefunden habe.

Lektion 1: Manchmal muss man einfach nur fragen und auf sein Bauchgefühl hören, dann erledigen sich die Dinge wie von selbst.

Hier wieder einige Bilder von meinem neuen Zuhause:

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5 Antworten

  1. Da hast ja ne schöne Wohnung/Zimmer gefunden…und erst die Umgebung…herrlich!

    Da kannst Du jetzt richtig loslegem mit Reisen und Spaß haben…ähh ich meine studieren. Aber in solch toller Atmosphäre ist das ja fast das Gleiche ^_~

    Beste Grüße
    Philipp

    August 23, 2010 um 10:59 pm

    • Hey… ich bin auch total happy, dass ich ein Zimmer gefunden habe. Ich brauch noch ein wenig um mich einzugewöhnen und vor allem um mein Indonesisch zu verbessern, bisher reicht es nur zum Essen bestellen :D. Liebe Grüße nach Leipzig

      August 24, 2010 um 1:27 am

  2. Glaub ich gern, dass es beruhigend ist ein Zuhause zu haben! Indonesisch hab ich mir sagen lassen, soll gar nicht so schwer sein, weil es kaum Grammatik gibt. Stimmt das?

    Ansonsten hoffe ich, dass es Dir immer noch gefällt, es Dir gut geht und die neuen Aufgaben an der Uni auch Spaß machen!

    Also mein Bester rock die Welt und beste Grüße nach Java 😉

    August 25, 2010 um 10:33 pm

    • Hey, ist immer noch alles sehr neu und aufregend hier…ständig lernt man neue Leute kennen die einem gleich zu irgendetwas einladen :)… die Sprache ist an sich einfach, da hast du recht aber die Betonung macht den Unterschied :)… es wäre schon von Vorteil wenn Ihr euch vorab ein wenig damit auseinandersetzt :), denn sobald man außerhalb der Stadt ist wird es schwierig nur mit Englisch voran zu kommen. Hilfe findet man aber überall und das auch nicht nur gegen Bezahlung ;). Habt Ihr euere Route schon geplant?
      Grüße nach Sachsen, dem wohl schönsten Fleck in Europa 😀

      August 26, 2010 um 12:34 am

  3. keule

    hey na du ich hoffe dir gehts gut hast was verpasst zur Feier naja egal bis bald

    August 26, 2010 um 2:12 am

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